Wettbewerbsprojekt:

Konzeptionierung einer Parkplatzüberdachung mit Photovoltaikanlage und Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge.

 

Mai bis Juni 2018 (ca. 5 Wochen)

Der Designwettbewerb wurde durch das Gebäudemanagement der Hochschule Osnabrück ausgeschrieben. Aufgabe war es einen Entwurf einer Stellplatzüberdachung mit Photovoltaik für E-Betankungen zu erstellen. Der Siegerentwurf sollte tatsächlich umgesetzt werden. Alle Teilnehmenden hatten die Möglichkeit Fragen in einer Art Kolloquium zu stellen. Der Wettbewerb ist dabei in zwei Runden eingeteilt gewesen. In der ersten Runde sollten die Grobkonzepte einer Jury vorgestellt werden. Nach einer Auswahl wurden die vier besten Konzepte in die nächste Runde eingeladen. In dieser sollte ein Feinkonzept erstellt und ein maßstabsgerechtes Modell (1:18) gebaut werden.

Mein vorgestelltes Konzept basiert auf der Idee, den Nutzern einen Aufenthalt an der Ladestation zu ermöglichen, während das Fahrzeug geladen wird.

Durch Schnell-Ladesäulen benötigen Fahrzeuge zwischen einer halben und einer ganzen Stunde, um wieder aufgeladen zu werden. Um diese Ladezeiten zu überbrücken, soll eine Sitzgelegenheit geschaffen werden. Auch soll freies WLAN für die Kunden an den Stationen zur Verfügung stehen.

Das Konzept ist für 2 Stellplätze ausgelegt. Die Stellplätze werden deutlich durch eine Mauer abgetrennt. In dieser Mauer befinden sich die Träger der Konstruktion, die Ladevorrichtungen und der Solarwechselrichter (unterhalb der Ladesäule). Die Verkabelung der Panels wird durch ein Rohr zu dem Wechselrichter geführt. Von dort aus kann der Strom weiter zu der Ladesäule oder dem Stromnetzwerk geleitet werden.

Die integrierten Sitzbänke stehen dem Nutzer zur Verfügung, hier kann dieser während den Ladezeiten verweilen. Auch soll ein Mülleimer an der Ladestation positioniert werden.

Dimensionierung:

Länge: 9,4m

Breite: 7,1m

Höhe: 3,9m

Im Gespräch mit dem Statiker wurden auch noch weitere Stützen mit eingeplant. Diese sollen die Dach-Konstruktion zusätzlich entlasten. Zudem wurde eine Unterlüftung für die Solarpanele mit eingeplant. Für die finale Runde wurde auch ein Modell im Maßstab 1:18 aus Finn-Pappe angefertigt. Mit dem Konzept habe ich den zweiten Platz beim Wettbewerb erreicht.

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